ERÖFFNUNG

Poetischer Zirkel mit Musik, Literatur, Satire

 

POETISCHER ZIRKEL

Saxophon Quartett Aureum / Martin Peichl / Anzel Gerber

© Aureumsaxophone / © Andreas Biedermann / © Bakkes

Im Pfinxt´n Labor brodelt´s! Angespült und Aufgelesen.

 

Was uns erreicht, zugetragen wird. Ein Wahnsinnsangebot,  vielfältig in Wort und Musik.

 

DichterInnen zwischen Stadt und Land:  Reflexion, Utopie, Fantasy. Wir schöpfen u.a. aus dem KünstlerInnen- und Kreativpotential des Waldviertels! DER POETISCHE ZIRKEL ist die zweite Eigenproduktion des Festivals. Unser Anliegen ist die Freiheit der Kunst. Die Darbietung. Die  Idee! Der Glauben ans Eigene.

 

Als Eröffnung erleben wir neue Poesie, Literatur, Satire, Musikentwicklungen und Lied mit der Autorin und Schauspielerin Rahel Klara Kislinger, dem frischen bayrischen  Duo Rakukat und dem unersetzlichen Bierdeckelpoeten Martin Peichl. Die Musik-Überraschungsgäste: die unvergleichliche Musikerin Jelena Poprzan, die für uns voll in ihren Musikkosmos greift; das berühmte Duo SINE mit Sigi Schneider und Ines Dallaji; der Liedermacher Werner Totzauer, bekannt als „Da Billy mit seiner Gitarr“. Zwei Sensationen  werden diesen Zirkel unvergesslich machen: Paul Gulda bringt mit der gefeierten Cellistin Anzel Gerber einen Auszug aus der Beethovensonate, die auf Mozarts Zauberflöte basiert. Und das Saxophon Quartett AUREUM begleitet uns durch die Burg in den Rittersaal mit „Bildern einer Ausstellung“, „Westsidestory“ etc. Sie lassen ganze Orchester erklingen! 

 

Dieser bunte Cocktail wird in Form von Kurzauftritten  in unserem symbolischen Kaffeehaus im Rittersaal verabreicht. Die KünstlerInnen sind auch bei den Darbietungen ihrer KollegInnen als  ZuschauerInnen  anwesend. Das gehört zum Zirkel.

 

Mit Unterstützung der Musikfabrik NÖ.

 

 

Festivalproduktion. Mit Pause. 

Einlass: 9.45 Uhr

SA 30.5.2020

Eintritt: Empfohlene Spende € 10,–

 

Poetischer Zirkel: Die KünstlerInnen und ihre Darbietungen

 

SAXOPHON QUARTETT AUREUM – Vier MusikerInnen, die genauso traditonelle wie zeitgenössische Musik beherrschen, haben sich zusammengeschlossen und spielen hochinteressante Projekte. Sie werden die Eröffnung begleiten: vor der Burg, im Hof, im Poetischen Zirkel. Auswahl aus: M. Mussorgsky (Bilder einer Ausstellung), E. Gierer (aus Holbergs Zeit), L. Bernstein (West Side Story), Mike Curtis (Klezmer Wedding) u.a. Besetzung: Martina Stückler (Sopransax), Johannes Weichinger (Altsax), Viola Jank (Tenorsax), Lukas Seifried (Baritonsax)

 

Jelena Poprzan – die Stimmkünstlerin. Arbeitet mit  5-saitiger  Viola, Gesang, Loops, Glasharmonika, Maulfiddel. Jetzt ist Jelenas Soloprogramm da und wir hören einen Ausschnitt aus „La Folia“. Wir kennen sie von der Formation catch-pop-string-strong, mit der sie 2016 beim 2. Pfinxtnfestival einen großen Erfolg hatte. Sie ist eine expressive Stimmkünstlerin mit komödiantischem Talent und politischem Engagement. Sie saugt ihren Nektar aus den verschiedensten Genres und steht für Tradition und unvergessliches Neues.

Mit Unterstützung der Musikfabrik NÖ.

 

Paul Gulda und Anzel Gerber Paul Gulda begleitet die Cellistin Anzel Gerber anlässlich des Beethovenjahres am Konzertflügel. Sie spielen einen Ausschnitt aus Beethovens 7 Variationen zum Thema „Bei Männern, welche Liebe fühlen“,  nach dem Duett aus der Zauberflöte von W. A. Mozart. Paul Gulda und Anzel Gerber sind echte  Pfinxtianer und überraschen jährlich mit immer neuen Ideen und Werken. Wir freuen uns. Beethoven- nicht im Ausverkauf!

 

Anzel Gerber ist eine gefeierte Cellistin aus Südafrika, die jetzt in Wien lebt. Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Begeistert das Publikum mit ihrem sensiblen Ausdruck und ihrer Virtuosität. Bereits zum drittenmal Stargast beim Pfinxtn Festival.

 

Duo SINE Sigi Schneider an der Gitarre mit seinen Loops und die Sängerin Ines Dallaji bringen Lieder von Janis Choplin bis Chris Isaac. Sie bevorzugen Jazz-Pop sowie Rhythm & Blues! Sigi Schneider ist Gitarrist und als Lehrer in der Musikschule tätig und künstlerischer Leiter zahlreicher Formationen. Dr. Ines Dallaji hat in Wien Arabistik studiert und ist in weiterer Gesangsausbildung am Vienna Music Institut. Ihre Stimme – man glaubt Janis Joplin steht wieder auf der Bühne!

 

Rahel Klara Kislinger ist Schauspielerin , Literatin und Musikerin. Wuchs im Waldviertel auf. Sie schreibt ungewöhnliche Lyrik und Prosa. Es sind Stimmungsbilder ihrer unmittelbaren Eindrücke. Nach ihrem Schauspielstudium bei Elfriede Ott folgten Engagements und Auftritte in Wien und Umgebung (Schauspielhaus, Theater Akzent, Nestroyspiele Schwechat). Es ist ihr zweiter Auftritt beim Pfinxtn Festival. Literatur aus der eigenen Feder.

 

Werner Totzauer alias Da Billy mit seiner Gitarr – er nimmt uns mit seinen autobiographischen Liedern in seine Welt mit, bringt uns zum Schmunzeln und Nachdenken. Als Liedermacher schwört er auf die Musik, die er machen will. Ein Unterhaltungsmusiker mit Leib und Seele. Spießt sich nicht an den Genres – er hatte das Vocalensemble Thermofou, komponierte Schlager, war Bassist in diversen Jazzbands. Sein derzeitiger Programmtitel: “Lass afoch los!“

 

RAKUKAT Michelle Flock, Leonie Bauer  Da haben wir jetzt den Salat. Mit dem bayrischen Frauenduo Michelle und Leonie ziehen  zwei unerwartete Akteurinnen in den Rittersaal ein, die gar nicht bis zur Bühne kommen, weil schon am Weg dahin ihre Alltagsprobleme überhand nehmen. Ihre Sprache ist bayrisch infiziert, und das ist schon die halbe Miete. Ihr Motto: wer nicht bayrisch kann, hat das meiste versäumt. Die beiden stellen auch Clips ins Netz, sind in Schauspielausbildung und arbeiten im Kulturbetrieb. Na was soll‘s sonst noch sein?

 

Martin Peichl Autor, 1983 im Waldviertel geboren, lebt und schreibt in Wien. Er verwendet Twitter als Notizbuch (@Untergeher83) und schreibt Gedichte auf Bierdeckel. Zahlreiche Preise und Stipendien. Seinem erfolgreichen Debütroman „Wie man Dinge repariert“  folgt im Herbst 2020 das Buchprojekt „In einer komplizierten Beziehung mit Österreich“ bei Kremayr & Scheriau. Was er bei uns lesen wird, weiß nur einer: Martin Peichl. Zum dritten Mal beim Pfinxtn Festival! Es lebe das Dichterwort!