PFINXTKONZERT "Friede + Freude"

Paul Gulda, Anzel + Marelize Gerber, Shira KArmon

Paul Gulda / Anzel Gerber / Marelize Gerber / Shira Karmon

© Andreas Biedermann / © fuentes / © Bakkes / © privat

Das Festkonzert „Freude und Friede“ ist ein Pfinxtkonzert der Vielfalt und startet den Reigen: Paul Gulda gibt im ersten Teil des Abends „Freude. Singe. Frohlocke.“ am Klavier einen musikalischen Streifzug durch Barock, Klassik und Moderne mit Werken von J. S. Bach, G. F. Händel, T. Albinoni und I. Strawinski  mit Marelize Gerber (Gesang) und Anzel Gerber (Cello). Wir hören  Auszüge aus Bachs „Pfingstkantate“, reisen  über Oratorium und Oper zur „ Suite Italienne“ - in speziellen Arrangements für  Klavier,  Cello und Stimme.

 

Im 2. Teil des Programms widmet sich Gulda mit der israelischen Sängerin Shira Karmon dem Thema: “Pieces of hope, hopes for peace“. Gulda: „Mit Musik von W. A. Mozart wird der Geist umfassender Brüderlichkeit beschworen, über Beethoven, Mahler und Bernstein führt der Weg  zu aktuellen  Eigenkompositionen. Die heikle Balance deutsch-jüdischer Kultur repräsentieren G. Mahler und A. Schönberg. Mit Liedern aus den letzten Jahren in Englisch, Hebräisch und Arabisch führt das Programm auch in die politische Wirklichkeit unserer Zeit. Ein Aufruf zu Friede und zum Verständnis der Kulturen.

 

Wir erleben zum Festivalauftakt die Vielseitigkeit des Pianisten,  Komponisten, Arrangeurs und Ideenspenders Paul Gulda - und der Interpretinnen!

 

Marelize Gerber hat sich als herausragende Interpretin Alter Musik etabliert. Sie ist ständiger Gast der wichtigsten Barock-Festivals und arbeitet regelmäßig mit führenden Orchestern und Dirigenten dieses Repertoires zusammen. Sie war bereits bei bedeutenden Festivals und in renommierten Konzertsälen zu hören u.a. im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus, in der Tonhalle Zürich, im Tokyo City Opera Hall ...

 

Die internationale Cellistin Anzel Gerber, die in Spanien und Moskau studiert hat, zum Konzert: „In der Suite Italienne verwendet I. Strawinski fünf Teile seiner Ballettmusik "Pulcinella". Sie entstand in Zusammenarbeit mit dem berühmten russischen Cellisten, Gregor Piatigorski. Der Rückblick auf die Barockmusik, mit Komponisten wie Pergolesi und Gallo,  führte zur Entwicklung seines neo-klassisches Stils“.

 

Die israelische Sopranistin Shira Karmon hat in den Opernhäusern in Berlin, Bozen, Straßburg Saarbrücken u.a. gesungen. Auftritte bei internationalen Festivals wie Schwetzingen, Berlin März Musik, Verbier und Wien Modern. Frau Karmon beschäftigt sich ausführlich mit jüdischer Musik und trat mit diesem Repertoire bei den „Jüdischen Kulturtagen Berlin“, Wien, Washington und New York auf. Sie studierte in Tel Aviv und an der Manhattan School of Music in New York und ist Preisträgerin des Wettbewerbs „Lied des 20. und 21. Jahrhunderts“ und des Israelischen Musikinstituts.

 

Paul Gulda : „Ich bin ein "echter Wiener", das bedeutet, mit Wurzeln in allen Teilen der alten Donaumonarchie, jüdische Vorfahren inbegriffen. Ein Wanderer zwischen Welten … der Auswahl dieses Programm, und seinem diskreten, aber klaren politischen Anspruch, liegen wohl auch die privaten Details von Biographie und Lebenswelt mit zu Grunde. Ein Lied, ein "politisch Lied" besonders, hat die Kraft Menschen, manchmal Millionen, zu bewegen. Von der Marseillaise zur Internationale, von "We shall oververcome" und "Imagine" bis  zur Ode an die Freude -  "Pieces of Hope, Hopes for Peace".

 

Rittersaal  
Einlass 19.10 Uhr  

FR 7.6.2019
Eintritt: € 20,–

 

Hier geht´s zu den Karten: